

Die im Jahr 2000 in Kraft getretene europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zielt darauf ab, bis 2015 einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer innerhalb der EU herzustellen. Erreicht werden soll dies durch einen Katalog von Mindestanforderungen, der sich auch auf die Anforderungen an ein modernes Gewässergütemonitoring auswirkt. Der Katalog umfasst laut Artikel 11, Absatz 3 (l) unter anderem alle erforderlichen Maßnahmen, um [...] den Folgen unerwarteter Verschmutzungen [...] vorzubeugen und/oder diese zu mindern, auch mit Hilfe von Systemen zur frühzeitigen Entdeckung derartiger Vorkommnisse oder zur Frühwarnung [...].
ENMO®hydro ist ein außerordentlich effizientes System, das genau hier ansetzt. Indem es mit immissionsorientierten Alarmschwellen arbeitet, erlaubt es eine frühzeitige Identifizierung kritischer Gewässereinträge. So können zum einen rechtzeitig adäquate Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, zum anderen wirkt ein kontinuierliches automatisiertes Gewässergütemonitoring auch präventiv, da es die Ermittlung von Emittenten erleichtert. Auch wenn die WRRL automatische Gewässergütemessnetze noch nicht zwingend vorschreibt – der Trend in diese Richtung ist unverkennbar.